• Um neue Beiträge per E-Mail zu erhalten, hier die E-Mail-Adresse eingeben.

    Schließe dich 10 anderen Followern an

Yom Kippur Spaziergang

Heute Morgen saßen Katrin (eine der Mitbewohnerinnen) und ich erst eine Weile auf unserem Dach, doch dann hat uns die Neugierde gepackt. Was ist an Yom Kippur in Kiryat Hayoval und Umgebung los?

So sind wir losmarschiert, mit Sack und Pack und einer Kamera und haben uns das Treiben angeschaut. Über Kiriat Menahem ging es zum Hadassah Krankenhaus und von dort aus über Ein Kerem wieder zurück nach kiriat Hayoval.

Eine feierliche Ruhe lag über der Stadt, nur unterbrochen von spielenden Kindern und singenden Männern aus den vielen Synagogen hier.

Dann ging es weiter über einige der vielen Spielplätze in der Umgebung. Als Deutsche konnten wir es uns natürlich nicht nehmen lassen, trotz des Feiertags unserer Lieblingsbeschäftigung nachzugehen- Autofahren! Hier ist die Katrin am Steuer 🙂

Weiter ging es die Henrietta Szold (Straße) entlang- zu unserer Rechten dann liegt eines der grünen Täler von Jerusalem das Svedish Village und dort in der Nähe ist dann auch eine super goldene russisch-orthodoxe Kirche:

Weiter die Straße entlang, kommt man irgendwann zu DEM Krankenhaus in Jerusalem- dem Hadassah. Ein richtig großer Komplex:

Ich hatte kurz überlegt nach Tel Aviv an den Strand zum Wasser zu fahren- den Gedanken wegen der fehlenden Autos jedoch schnell verworfen. Wir sind weiter und waren dann nach etwa eineinhalb Stunden doch auch auf der Suche nach etwas Trinkbarem- leider hat ja alles geschlossen und so sind wir weitergelaufen-in Richtung Hause. Auf dem Weg kamen wir dann dem ersten benutzten Auto entgegen.

Aber alles kosher hier. Man  muss halt nur wissen wie! Uns kamen immer mal wieder ein paar verstreute Fahrradfahrer oder Touristen entgegen, die diesen Weg entlang der Natur auch so genossen wie wir. Die meiste Zeit aber begleitete uns eine angenehme Ruhe.

Und dann waren wir nach gesschätzten 2 Stunden in Ein Kerem. Ein Kerem ist der Stadtteil in Jerusalem, zu dem man am Shabat geht- denn der einzige in Westjerusalem, wo alle Cafès und Restaurants offen haben. Aber an diesem Shabat nicht, denn am heiligsten Tag kommt auch das Einkaufs und Ess- Leben in Ein Kerem zum erliegen.
Weiter durch Ein Kerem gab es dann wieder die schon fast zur normalität gewordenen Zeltlager- es war nicht ganz klar, ob das Solidaritätszelte waren oder ob sich die Leute dort wirklich keine Wohnungen leisten können, aber diesen Gedanken am Eingang des Zeltlagers find ich gut:

Und nach Ein Kerem folgte der schwierige Aufstieg in die Hochebenen von Jerusalem. Doch auch die meisterten wir und waren nach Zweieinhalb sehr kurzen Stunden wieder in Kiryat HaYoval. Wenn man einmal die ganzen Berge und Täler wegnimmt, ist Jerusalem doch garnicht sooo riesig. Es wirkt halt nur oft so.

Back Home genieße ich gerade einen Zitronentee und merke, dass die Sonne langsam aber sicher untergeht. Morgen gehts weiter mit dem Balagan und dem Hupen und der Hektik, aber solange genieße ich noch die Stille und fange an hebräisch zu lernen! Bis später!

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

<span>%d</span> Bloggern gefällt das: