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Sachsen-Anhalt-Tag

war vom 20 bis zum 22. August; dieses Jahr in Weißenfels. (Der Sachsen-Anhalt Tag findet jedes Jahr in einer anderen Sachsen-Anhaltinischen Stadt statt)

Die letzten Jahre war ich immer als Besucher dort, aber irgendwann im Dezember 09/Januar 10 kam mir die Idee, ob wir als deutsches Youth for Understanding Komitee e.V. (YFU) nicht auch einen Stand anmelden und so die Idee des längerfristigen Schüleraustausches weiter verbreiten können. Gesagt, getan und so setzte ich mich mit der Organisatorin der Themenstraße „Weltoffenes Sachsen-Anhalt“ in Verbindung und schon hatte YFU einen Stand. Von hier aus ein großes Dankeschön an die Organisatorin, die uns das ermöglicht hat! Interessanterweise sind wir die erste Schüleraustauschorganisation auf dem Sachsen-Anhalt Tag.

Nun fehlten nur noch die Ehrenamtlichen  , die den Stand betreuen würden. (Die Arbeit von YFU wird hauptsächlich von 1200 Ehrenamtlichen deutschlandweit getragen, die von etwa 40 Hauptamtlichen unterstützt und koodiniert werden). Glücklicherweise ließen sich einige Aktive YFUler finden, die sich – trotz eines vollen Terminkalenders- einen Tag Zeit nahmen und YFU vertraten. Am Freitag waren es 3 Ehrenamtliche, die trotz großer Hitze bis abends am Stand blieben und jedem Interessenten Frage und Antwort standen.

Am samstag Morgen war ich dann auch endlich am Stand; bzw ich war um 8:53 mit dem Zug aus Magdeburg angekommen und hatte bis zur Eröffnung der Themenstraße um 10 Uhr noch massenhaft Zeit. So setzte ich mich in einen netten kleinen Bäcker und aß Frühstück. Dann war es endlich soweit und ich konnte den Stand eröffnen:

Man sieht es zwar nicht direkt, aber die Sonne schien den ganzen Tag. Genau auf unseren Pavillon. Sehr sehr angenehm mit einer schwarzen langen Hose…! (Das nächste mal, schau ich mir vorher den Wetterbericht an!!) Bis etwa um 11 Uhr stand ich dort allein und dann kam noch ein weiterer YFUler hinzu, der eigentlich schon in seinem Auslandssemester sein sollte- naja Visaprobleme hielten ihn davon ab und so stand wir beide nun an unserem Stand! 🙂

Was uns gleich zu Anfang aufgefallen ist, die Plakate sind wirkliche Eye-catcher! Obwohl einige vorbeigegangen sind ohne wirkliches Interesse an unserem Programm gezeigt zu haben, hat fast jeder sich die Plakate länger angeschaut. Ein Herr hat uns sogar direkt nach unserem Plakat „Schauen Sie über den Tellerrand“ gefragt und sich ein Plakat mitgenommen, weil das der Lieblingsspruch seines Chefs ist. Andere Leute schielten auf unser „Mensch tausch dich aus“ Plakat und meinten, dass das ja mal eine tolle Idee sei.

Generell war das Interesse nicht bei der erwarteten Zielgruppe der Jugendlichen besonders groß, sondern eher bei den Eltern und Großeltern, die sich über die Möglichkeiten des Austauschs informiert haben -für ihre eigenen Kinder/Enkel oder aber auch einige, die Interesse hatten, selbst Schüler aufzunehmen.

Es haben sich auch mit den anderen Ausstellern super interessante Gespräche ergeben, unter anderem auch eines, das mir meinen letzendlichen Schlafplatz eingebracht hat. Bis Samstag Mittag war noch nicht klar, wo genau ich die Nacht verbringen werde, um Sonntag wieder am Stand zu stehen. Aber die Jungs und Mädels vom „Volksbund deutscher Kriegsgräberfürsorge“ haben mir einen Schlafplatz bei sich in einer Schule angeboten, den ich auch dankend angenommen habe! Ein großes Dankeschön noch einmal! 🙂

So stand ich bis etwa 20:00 Uhr am Stand und habe danach noch mit anderen Ausstellern des LKJ gequatscht bis es irgendwann einfach gereicht hat und ich stehend K.O war. Die erste Arbeitswoche in Berlin und dann dieser schweisstreibende Tag- ja ich bin ins Bett gefallen. Und habe erst bis 2:30 und dann etwa ab 3.30 bis 7:30 durchschlafen können. Interessanterweise war es um einiges bequemer auf der Luftmatratze als in meinem momentanen Berliner WG-(Wäsche)zimmer auf der Matratze.

Und am Sonntag ging es dann weiter. Und leider auch weiter mit der Hitze. Leider muss ich sagen, dass es Sonntag noch viel schlimmer war als Samstag- bis 13 Uhr hatte ich bereits 4,5 Liter Wasser und Apfelschorle getrunken. Glücklicherweise fand sich auch für den Sonntag eine YFUlerin, die den Stand mit betreut hat, so dass wir uns abwechselnd bei sich nähernden Interessenten aus unserem Schattenplatz quälen konnten.

Bestimmt war das Wetter ein Segen für die Getränkestände, aber für alle in-der-Sonne-Stehenden war es zwischendurch wirklich eine Qual. Zumal der einzige Laden (ein Norma) erst ab 13 bis 18 uhr geöffnet hatte. Ich weiß nicht, ob sie davor nicht öffnen durften, aber ihnen ist definitiv viel Umsatz abhanden gekommen. Der Ansturm auf die Wasserflaschen um 13:00 war jedenfalls gewaltig.

Gegen 15:30 fuhr dann mein IC zurück in die Schiller- WG  Berlin. Und abends pünktlich 18 Uhr kam ich in der WG an. OHNE mich auch nur ein einziges mal verlaufen zu haben! (Was die gesamte letzte Woche immer dann passiert ist, wenn ich alleine irgendwohin wollte/musste/sollte) . Und dann erwartete mich wieder mein tolles momentanes (Wäsche)zimmer:

da schlafe ich auch heute wieder! 🙂 4 von 9 Fenstern haben sogar Rollos 😉 ! Ob sie auch benutzbar sind, dafür würd ich meine hand nicht ins Feuer legen!

Gute Nacht!

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