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50 Stunden

Hebräisch-Lernzeit sind nun vorbei. Das Rauchen im Kopf hat sich gelegt, die Ohrwürmer jedoch kommen immer wieder.
Das hier ist nur eines von vielen Lieder, die wir gelernt haben, aber das einzige, was ich auf youtube finden konnte.

 

Wir haben unsere erste Geschichte gelesen und danach vorgespielt- die Geschichte wie eine Mutter mit ihrer Tochter auf dem Markt ist.

Übersetzt ist das ungefähr:

„Gestern ging ich auf den Markt.
Meine Tochter sah kleine Enten auf dem Markt
Meine Tochter sagte: Mama, Ich möchte eine kleine Ente haben
Ich sagte: Nein
Meine Tochte sagte: Ich möchte sehr sehr, bitte, bitte, Mama!
Ich sagte: Okay, gut. Ich kaufe eine Ente.
Der Mann (Verkäufer)sagte: Eine ist nicht gut. Sie braucht einen Freund- zwei sind sehr gut.
Ich sagte: Zwei???? Nicht gut
Meine Tochter sagte: Mama, Zwei, bitte bitte!

Meine Kinder sind sehr glücklich. Ich habe zwei Enten zu Hause“

Und die Enten durfte ich dann auch bestaunen, denn mit der Katrin und der Wanda war ich beim Hostweekend bei unserer Lehrerin Tehila zu hause und habe dort den Shabat verbracht. Mit Gebeten und Essen und am Tag danach mit den Kindern beim Spielen auf dem Spielplatz! Ein sehr schöner Shabat! Wenn wir wollen, dann sollen wir anrufen und können gerne noch einmal vorbeikommen!  Was für eine tolle, heitere, gastfreundliche Familie mit 3 Kindern im Alter von 3 bis 6 Jahren!

In der letzten Stunde richtigem Hebräisch Unterricht haben wir dann einen israelischen Film geschaut- den „Casablan“ aus den 70er Jahren!

Das war einerseits echt witzig anzuschauen und dann auch wieder komisch zu sehen, welchen lehrenden politischen und gesellschaftlichen Charakter dieser Film hat. In einer Szene singt das ganze Dorf „Demo— Demo— Democracya“ , in einer anderen „Wir alle sind Freunde“ (egal ob Ashekenazim oder Sephardim). Passend dazu ging es vordergründlich um eine Liebegsgeschichte, die nicht sein durfte zwischen dem Casablan (einem aus Marokko stammendem Juden) und seiner Geliebten (die aus Europa kommt). Hintergründlich ging es viel mehr darum, eine Brücke zu schlagen zwischen Ashkenazim und Sephardim und sie alle unter dem Mantel der israelischen Demokratie zu vereinen und so die Spannungen in der Mehrheitsgesellschaft zu dämpfen und beseitigen.

 

Das war der Ulpan 🙂

Eine Antwort

  1. die enten sind toll *-* will auch welche haben *schnief*

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