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EFD Ausreiseseminar

Am 18.-20. Juli war ich dann bei einem Seminar. Genauergesagt, einem Ausreiseseminar des „Europäischen Freiwilligendienstes“.
Der „Europäische Freiwilligendienst“ oder auch kurz EFD [engl. European Voluntary Service, short EVS] ist ein Teil des „Jugend in Aktion“ Programmes der EU. Die stellen Geld

für Jugendgruppen, gemeinnützige Vereine und Einrichtungen der Jugendarbeit in 33 Ländern zur Verfügung. Damit möchte die EU Bürgersinn, Solidarität und demokratisches Engagement unter jungen Menschen stärken und ihnen zu mehr Mobilität und Zusammenarbeit in Europa verhelfen.

Soviel dazu. Der EFD fördert meine Arbeit als ASF Freiwillige  in einem meiner drei Projekte, nämlich die 30 Stunden in Yad beYad. Deshalb muss ich in diesem Jahr zusätzlich zu den ASF Seminaren auch an den EFD Seminaren teilnehmen. Und so auch an dem Ausreiseseminar. Am 18.Juli bin ich also mit der Bahn von Berlin nach Würzburg- Fahrtzeit 8 Stunden. Und einige Zeit der Suche in Würzburg nach der richtigen Strassenbahn. Auf jeden Fall hat das Seminar um 16:30 angefangen. Mit dem typischen Kennenlernen.
Obwol das auch etwas anders war, als sonst. Zum einen OHNE Namenskärtchen und zum anderen bei einem 2,5 Tagesseminar überproportional viel Kennenlernen. Wir haben den ganzen Aend mit nichts anderem verbracht. Das Gute an beidem war, dass jeder die Motivation hatte, die Namen und die Leute dahinter kennen zu lernen und es auch in vollstem Eifer getan hat.

Am 19.07. begann dann erst der eigentliche inhaltliche Teil des Seminars mit einer Kommunikationssimulation- bzw. Nicht-Kommunikationssimulation. 6 Teams mit jeweils 5 Mitgliedern haben ohne zu sprechen einen schönen und hohen Turm bauen sollen. Wir haben dann sogar gewonnen mit unserem „Parisol“, obwohl naja also die anderen fand ich teilweise echt skuriler/schöner:

Kurz danach ging es mit einem theoretischen Input weiter- wir hatten als Teilnehmende alle unsere Fragen aufgeschrieben und die wurden nun alle beantwortet. Dann gab es Mittagessen und dann die Vorstellung der youthreporter. Das ist

Eine Plattform für junge Leute, die über ihre Erfahrungen im europäischen Ausland in Form von Artikeln berichten.

Daraufhin gab es dann eine weitere-na ihr wisst schon- Simulation. Nämlch zum Umgang mit Konfliktsituationen bei den Themen:

1)Umgang mit kulturellen Unterschieden
2)Probleme im projekt wegen mangelnder Sprachkenntnisse
3)Probleme im Projekt wegen fehlender Einarbeitung und Überforderung des/der Freiwilligen
4)kein Anschluss im Privaten

–> Die Lösungsvorschläge, die wir gefunden haben, sind eigentlich nicht weiter erwähnenswert- da logisch und simpel. Reden/Aufmerksam sein/viele Fragen stellen/ Eigenitiative zeigen!

Es folgten weitere Einheiten zu kulturellen Unterschieden und der damit verbundenen unterschiedlichen Warnehmung unsere Umwelt. Und dann eine Stimmungskurve eines „normalen EFD-Dienstes“. In „“, weil ich überzeugt bin, dass jeder längere Auslandsaufenthalt, die gleiche Stimmungskurve malen kann.

Naja viel mehr war dann auch nicht an inhaltlichem programm. Aber darum ging es in dem Seminar meiner meinung nach auch nur bedingt. Viel wichtiger war es ein Gruppengefühl unter Freiwilligen, und im besonderen unter EFD freiwilligen zu schaffen. Ist halt schön, wen man weiß, dass man nicht alleine ist und andere Freiwillige in der gleichen Situation sind. Und dafür war das Seminar echt gut. Nette Leute, super tolle Teamer und eine tolle Abschiedsrunde: Jeder hat dem anderen liebe Wünsche für den Dienst auf den Rücken geschrieben- für gute Zeiten und schlechte und als Erinnerung. Liebe Leute- danke für die tollen Sätze!

P.S.: Würzburg ist übrigens eine echt schicke Stadt!

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