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Neues jahr, altes Spiel

Der erste Dezember war der letzte Blogeintrag- ich würde gerne sagen, ich hatte zu viel zu tun und hab nicht geschafft etwas zu schreiben, aber leider war dem nicht so.

Ich habe mich einfach nicht aufraffen können, etwas zu schreiben. Aber nun möchte ich euch auf den neuesten Stand bringen:

Mein Hebräischkurs A1  ist jetzt beendet. Frei nach dem Motto „Was lange währt, wird endlich gut“ , habe ich mittlerweile das Gefühl, er hat auch neben dem Erlernen des Alef-Bets etwas gebracht.  Ich kann mich vorstellen, sagen wo ich wohne und wie es mir geht. Ausserdem eine ganze Menge Floskeln und den Gedanken langsam hinter das Grammatiksystem zu blicken. Hört sich nicht viel an?! Ja nagut, ich kenne auch noch andere Wörter, eigentlich nur Substantive, kann diese aber wegen fehlender Verben noch nicht benutzen. Noch 🙂 Ab Februar beginnt der Nachfolgekurs- gleicher Lehrer, (fast?) identische Gruppe und hoffentlich viel viel größerer Fortschritt.

Meine Zukunft ist jetzt auch schon geplant-zumindest die Kurzfristige : Ich habe mein Projekt für meinen Freiwilligendienst 11/12 in Israel bekommen. Die jüdisch-arabische Schule Yad beYad (Was „Hand in Hand“ bedeutet), sowie das Open House Jerusalem und die offene Altenarbeit. Hört sich trotz und wegen des Konfliktpotenzials ziemlich interessant an.  Die größte/zeitaufwendigste Arbeit wird wahrscheinlich Yad beYad werden-  dort helfe ich im Unterricht, in den Pausen, bei Ausflügen etc. Mal schaun- auf jeden Fall ist das ein zweisprachiges Projekt- das heisst, ich werde noch arabisch lernen müssen. Wann beziehungsweise OB ich damit noch anfange, weiß ich noch nicht.

Jeden Monat geht es mit dem ASF Büro in irgendein Museum- kurz vor Weihnachten waren wir in der Blindenwerkstatt am Schwarzenberghaus und haben dort eine sehr nette Führung bekommen; hier etwas über das Museum rund um Otto Weidt:

Das Museum erzählt die Geschichte der Blindenwerkstatt Otto Weidt. Hier, in einem Hinterhof bei den Hackeschen Höfen, beschäftigte der Kleinfabrikant Otto Weidt während des Zweiten Weltkrieges hauptsächlich blinde und gehörlose Juden. Sie stellten Besen und Bürsten auch für die Wehrmacht her, daher wurde der Betrieb als „wehrwichtig“ eingestuft. Verschiedene Lebensgeschichten berichten von Otto Weidts Bemühungen, seine jüdischen Arbeiterinnen und Arbeiter vor Verfolgung und Deportation zu schützen. So organisierte er gefälschte Ausweise und Lebensmittel für sie und bestach mehrmals Gestapo-Beamte. (Anm. Anne: erfolgreich!!) Als die Bedrohung immer größer wurde, suchte er für einige von ihnen Verstecke. Eines davon befand sich in den Räumen des heutigen Museums.
Die Räume sind noch weitgehend im Zustand jener Zeit erhalten. Die Ausstellung macht mithilfe von Fotografien, Briefen und anderen Dokumenten sowie Medienstationen die bedrohliche Situation der in Deutschland verbliebenen Juden deutlich. Zugleich erinnert sie an jene „stillen Helden“, die ihr Leben riskierten, um diesen zu helfen.

In der ganzen Zeit war dann auch noch irgendwann Weihnachten- zu Hause 🙂 Die deutsche Bahn hat mich pünktlich und unversehrt an mein Ziel gebracht und dann war auch schon Heilig Abend. Es war ein sehr schöner weihnachtlicher Abend in der Familie- mein kleiner Geschenkehöhepunkt – eine neue Kamera . Nicht irgendeine- eine Spiegelreflexkamera. Die Nikon D3000 🙂 Hatte ich mir gewünscht, aber bestimmt nicht mit gerechnet. Ab jetzt heißt es „Üben, Üben, Üben“ – und ich  hoffe, ich werde die Zeit finden, mir das Grundlegende beibringen zu lassen.

 

Und die Wohnung… Ohje- das wäre eigentlich einen Eintrag für sich wert, aber ich möchte nicht zu viele Worte darüber verlieren… Heute Morgen war der Techniker da, um die Heizungen zu reparieren. Die Stifte in 3 Heizungen hatten sich verklemmpt- weshalb in zwei Zimmern (unter anderem mein Sommergartenzimmer) die Heizung auf 1 stand und mein Zimmer bei etwa 5 Grad lag… Naja, ist jetzt erledigt; jetzt müssen wir trotzdem den Klemptner anrufen, damit der uns unsere tropfende Toilette repariert. Einen neuen Duschvorhang brauchen wir auch noch- zugegebener maßen hatte ich nicht wirklich den Elan einen neuen zu holen geschweige denn zu kaufen, aber bei jedem Duschgang das Bad zu fluten kann auf Dauer auch nicht die Lösung sein.

so ich denke, das wars erst einmal- und ich verspreche: ich werde mich bemühen wieder öfter zu schreiben.

 

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